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	<title>Resistent</title>
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		<title>Resistent</title>
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		<title>Gigapan-Fotos: Sowas habt ihr noch nie gesehen!</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 21:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Respektiert]]></category>
		<category><![CDATA[360 Grad Bilder]]></category>
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		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein Foto ist zwar an und für sich eine tolle Sache, aber manchmal reicht ein einzelnes Bild nicht aus. Zum Beispiel wenn man den Mars fotografieren will. Entweder knipst man ein Panoramafoto, auf dem ein großer roter Planet zu erkennen ist oder ein Foto mit einem Stein drauf, bei dem kein Mensch zuordnen kann, wo [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&blog=1868898&post=1010&subd=resistent&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://resistent.files.wordpress.com/2009/11/gigapan.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1011" title="gigapan" src="http://resistent.files.wordpress.com/2009/11/gigapan.jpg?w=510&#038;h=74" alt="" width="510" height="74" /></a></p>
<p>Ein Foto ist zwar an und für sich eine tolle Sache, aber manchmal reicht ein einzelnes Bild nicht aus. Zum Beispiel wenn man den Mars fotografieren will. Entweder knipst man ein Panoramafoto, auf dem ein großer roter Planet zu erkennen ist oder ein Foto mit einem Stein drauf, bei dem kein Mensch zuordnen kann, wo auf dem Planeten sich der Stein befindet.</p>
<p>Nun stehe ich eher selten vor der Aufgabe, den Mars fotografisch dokumentieren zu müssen. Jedoch die NASA. Die</p>
<div id="attachment_1013" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://resistent.files.wordpress.com/2009/11/180px-gigapan-imager.jpg"><img class="size-full wp-image-1013" title="180px-Gigapan-imager" src="http://resistent.files.wordpress.com/2009/11/180px-gigapan-imager.jpg?w=180&#038;h=244" alt="" width="180" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Gigapan Technologie</p></div>
<p>hatte nämlich genau dieses Problem, als sie 2003 eine Sonde zum Mars schickten wollte. Das oben geschilderte Problem wurde gelöst und nebenbei eine tolle Erfindung gemacht: gigapan.</p>
<p>Bei einem Gigapan-Bild fotografiert eine Digitalkamera ihre Umwelt in vielen Bildern ab. Dabei geht die Kamera automatisch und systematisch von oben nach unten, verschiebt sich dann eine Spalte nach rechts, fängt wieder oben an zu fotografieren und geht die Reihe nach unten, dann wieder eine Spalte nach rechts, etc.<br />
Am Ende werden die Einzelbilder zu einem einzigen riesigen Panoramabild zusammengesetzt. Dadurch kann man sowohl das große Ganze als auch Details erkennen, weil man in das Bild ganz nah hinein zoomen kann. Klingt kompliziert? Find ich auch. Schaut euch <a href="http://www.gigapan.org/gigapans/15374/" target="_blank">DAS</a> mal an. Wahnsinn, oder??</p>
<p>Für Gigapan kann man jede beliebige Digitalkamera verwenden. Je besser die Kamera, desto besser das Resultat &#8211; aber theoretisch geht auch die 100-Euro-Aldi-Knipse. Um ein Gigapan zu bekommen, braucht man (nur) noch Gigapan-Epic, eine Plattform, die die Steuerung und Verarbeitung der Informationen übernimmt. Nicht ganz günstig, solch eine Plattform, aber unsere Uni hat sich ein solches Gerät geleistet. So bin ich nämlich in meinem Kurs „Writing and Producing for New Media“ überhaupt erst auf diese fantastische Technik gestoßen.</p>
<p>Und <a href="http://www.gigapan.org/gigapans/36851/" target="_blank">hier</a> ist unser erster Versuch eines Gigapans von Hawaii zu sehen.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/resistent.wordpress.com/1010/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/resistent.wordpress.com/1010/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/resistent.wordpress.com/1010/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/resistent.wordpress.com/1010/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/resistent.wordpress.com/1010/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/resistent.wordpress.com/1010/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/resistent.wordpress.com/1010/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/resistent.wordpress.com/1010/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/resistent.wordpress.com/1010/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/resistent.wordpress.com/1010/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&blog=1868898&post=1010&subd=resistent&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der Kack mit der Kakerlake</title>
		<link>http://resistent.wordpress.com/2009/11/13/der-kack-mit-der-kakerlake/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 00:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Hawaii]]></category>
		<category><![CDATA[Kakerlake]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Ungeziefer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ein Autodidakt. Das ist weder gefährlich noch ansteckend, doch irgendwie kam mir das Wort gerade in den Sinn, als ich über einen Anfang für diesen Artikel nachdachte. Dabei finde ich das Wort Autodidakt in höchstem Grade unschön. Es hört sich nach Rollkragenmännchen mit Nickelbrille an, das angestrengt eine Kassette vor und zurück spult, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&blog=1868898&post=1008&subd=resistent&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich bin ein Autodidakt. Das ist weder gefährlich noch ansteckend, doch irgendwie kam mir das Wort gerade in den Sinn, als ich über einen Anfang für diesen Artikel nachdachte. Dabei finde ich das Wort Autodidakt in höchstem Grade unschön. Es hört sich nach Rollkragenmännchen mit Nickelbrille an, das angestrengt eine Kassette vor und zurück spult, um einen ausgestorbenen Chinesischen Dialekt zu erlernen. Oder nach verzweifelter 45-jähriger Hausfrau, die sich Faltkunst für Fortgeschrittene an Hand der kürzlich erschienenen Brigitte-Serie (natürlich ausgeschnitten und im Sammelordner eingeklebt) beibringt.</p>
<p>Wahrscheinlich entschlüpfte deshalb ein solch unschönes Wort aus der Buchstabensuppe, die in meinem Kopf rumwabert, weil auch der Gegenstand, den ich mir autodidaktisch beibringe, sehr unschön ist. Denn ich erlerne hier gerade das kleine Einmaleins des Kammerjägertums und des Küchennahkampfes. Im Nebenfach Toxikologie und strategische Kriegsführung.  Kriegsschauplatz Küche und Bad, der Feind die Kakerlake.</p>
<p>Denn was Marketingmenschen verschweigen, wenn sie Touristen vom tropischen Klima in Hawaii vorschwärmen, ist, dass tropisches Klima die idealen Wachstumsbedingungen für Kakerlaken darstellt. Man könnte die Kakerlake guten Gewissens als das geheime Maskottchen Hawaiis bezeichnen. (Ich verstehe natürlich, dass sich Hawaii aus Imagegründen lieber die grüne Meeresschildkröte ausgesucht hat.) Jedenfalls gibt es hierzulande kaum eine Wohnung, die nicht von Kakerlaken heimgesucht wird.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-378" title="kakerlake" src="http://resistenthawaii.files.wordpress.com/2009/10/kakerlake.jpg?w=300&#038;h=209" alt="kakerlake" width="300" height="209" />Nun, jedenfalls trappeln diese Tierchen auch bei uns nachts gelegentlich durch die Küche bzw. das Badezimmer. Ghostbustermäßig spüre ich den Schädling auf, beobachte und überlege, was zu tun ist. „Du oder ich, es kann nur einen geben“, zische ich dann, um das Tier vorsichtshalber schon mal ordentlich einzuschüchtern. Und da es wahrscheinlich eine amerikanische Kakerlake ist, fügte ich meistens hinzu: „There can be only one.“</p>
<p>Es gibt also nur eine Lösung: Töte sie, bevor… nun ja, also bevor die Kakerlaken noch mehr werden. Nur wie? Hier ein kleiner Einblick in meine gesammelten autodidaktischen Weisheiten „Wie ich eine Kakerlake um die Ecke bringe.“</p>
<p><strong>Methode 1: Mit dem Messer auf die Kakerlake einstechen</strong><br />
Nicht sehr zu empfehlen. Eine Kakerlake kann bis zu drei Wochen ohne Kopf überleben, bevor sie verhungert. Was meine Vermutung bestätigt: Viel zu denken scheint das Vieh nicht gerade.</p>
<p><strong>Methode 2: Gecko halten</strong><br />
Nur bedingt zu empfehlen. Man könnte sich einen Gecko einfangen, der Kakerlaken bevorzugt auf seinem Speiseplan stehen hat. Läuft das Experiment erfolgreich, könnte sich der Gecko jedoch wiederum exponentiell vermehren und es könnte zu einer Gecko-Plage kommen. Ich bin mir nicht sicher, was der natürliche Feind der Geckos ist, aber so ein Habicht oder Adler in der Küche wäre dann doch eher pflegeaufwändig.</p>
<p><strong>Methode 3: Giftgasanschlag<br />
</strong> Ich hätte vielleicht stutzig werden können, als ich im Supermarkt an kilometerlangen Regalen mit Giftsprays vorbeigelaufen bin. Die meisten Sprays sind sehr effektiv: Ein kurzer Sprüher auf das Tier, schon fällt es auf den Rücken und haucht seinen Geist aus. (Sofern es noch einen hat und nicht vorher mit dem Messer geköpft wurde.) Aber Achtung, minderwertige Sprays benebeln die Kakerlake nur kurzzeitig – oder Kakerlaken haben mittlerweile gelernt, sich tot zu stellen und krabbeln in einem unbeobachteten Moment schnell fort. Und nein: Nicht alle Sprays töten Kakerlaken. Haarspray und Febreez machen höchstens, dass die Kakerlake gestylte Haare hat oder gut riecht.</p>
<p><strong>Methode 4: Erschlagen mit Schlappen</strong><br />
Dies ist die Lieblingsmethode aller Einheimischen. Wenn im Bus ein braunes Tierchen zwischen den Sitzen hervor lugt, sind sofort mindestens fünf Einheimische mit Schlappen zur Stelle. Zugeschlagen wird üblicherweise mit dem 50fachen an Kraft, die es bräuchte, das Tier zu töten.</p>
<p><strong>Methode 5: Aushungern </strong><br />
Klappt nicht. Niemals. Man kann sämtliche Lebensmittel in Plastiktüten packen, ja man sollte das sogar tun. (Was partiell den Tütenwahn der Honoluluaner erklärt.) Und trotzdem überleben die Viecher, denn Kakerlaken fressen alles. ALLES. Sogar Klebstoff. Kakerlaken leben also auch von Tapetenkleber oder dem süßen Zeug, das auf Briefumschlägen ist. Dies sollte beim nächsten Briefumschlagnasslecken bedacht werden, es sei denn man will vom gleichen Teller essen, wie eine Kakerlake.<br />
<strong><br />
Methode 6: Verspeisen</strong><br />
Wird erstaunlicherweise in pazifischen Breiten nicht praktiziert. Ich glaube, damit ließe sich so manche Hungersnot stoppen. (Notiz an mich selbst: 10.Dezember 2050 freihalten, um mir Friedensnobelpreis wegen Beendigung des Welthungers  abzuholen.)</p>
<p><strong>Methode 7: Elektromagnetische Wellen </strong><br />
Unser Vermieter hat uns für viel Geld ein Gerät gekauft, das nun in der Steckdose steckt und die ganze Wohnung mit einem elektromagnetischen Feld überziehen und irgendwie dadurch Kakerlaken abhalten soll. Versteht keiner und wirkt genauso gut wie Kakerlaken mit Wolfgang Petri Musik zu beschallen oder mit Weihwasser zu besprengen.</p>
<p><strong>Methode 8: Ertränken</strong><br />
Diese Methode ist mir von Spinnen aus der Heimat durchaus bekannt. Das Problem bei Kakerlaken: Sie befinden sich selten in der Nähe von Wasserquellen und sitzt doch eine mal in der Badewanne und spüle ich sie in den Abgrund, so traue ich mich die nächsten zwei Tage nicht zu duschen.</p>
<p>Ein Ende der Kampfhandlungen ist momentan nicht in Sicht, aber notfalls schaue ich mir die Exit-Strategie vom amerikanischen Militär ab. Das heißt: Truppen abziehen (ich im Januar) und den Krieg für gewonnen erklären.</p>
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		<item>
		<title>Biss in rohen Fisch: Sushi</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 00:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sushi]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Sushi ist das so eine Sache: Bevor man mit dem Essen überhaupt  anfangen darf, wird man von allen Seiten mit Kennerblick darauf hingewiesen, man soll es doch erst einmal probieren. Und über den Status des Probierens bin ich bislang nie hinausgekommen, da mir die hin und wieder angebotenen Häppchen nicht wirklich zugesagt haben. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&blog=1868898&post=1006&subd=resistent&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignleft size-full wp-image-342" title="3" src="http://resistenthawaii.files.wordpress.com/2009/10/3.jpg?w=283&#038;h=213" alt="3" width="283" height="213" />Mit Sushi ist das so eine Sache: Bevor man mit dem Essen überhaupt  anfangen darf, wird man von allen Seiten mit Kennerblick darauf hingewiesen, man soll es doch erst einmal probieren. Und über den Status des Probierens bin ich bislang nie hinausgekommen, da mir die hin und wieder angebotenen Häppchen nicht wirklich zugesagt haben. Zugegeben, den tatsächlichen Sushi-Geschmack habe ich höchstwahrscheinlich nie herauskristallisieren können, da  mein Gaumen entweder zuvor von einer scharfen Ingwer Wurzel narkotisiert wurde, die von Berliner Takeaways mitgeliefert wurde, oder die Stücke so lang im Büro-Kühlschrank lagerten, dass sie nach einer Mischung aus Tomatenpesto und Wurstsalat meiner Kolleginnen schmeckten.</p>
<p>Noch schlimmer als der Geschmack empfand ich jedoch schon immer die Vorstellung, rohen Fisch zu essen. Ich <img class="alignright size-full wp-image-343" title="2" src="http://resistenthawaii.files.wordpress.com/2009/10/2.jpg?w=283&#038;h=230" alt="2" width="283" height="230" />stellte mir vor, durch ein buntes Riff zu schnorcheln, umschwärmt von einem Haufen quirliger Fische und ich würde mir nichts dir nichts einem Fischchen die Flanke wegbeißen.</p>
<p>Aufgrund meiner miserablen Sushi-Vorprägung fand ich es auch nicht weiter interessant, sondern eher bedauerlich, dass mein Mitbewohner eines der bekanntesten Sushi-Restaurants in Waikiki betreibt. Hätte er nicht besser ein American-Pancake-Buffett oder eine M&amp;Ms-Manufaktur besitzen können?</p>
<p>Gut, nun lässt sich die Realität nunmal nicht ändern (Tipp am Rande: Dafür aber gelegentlich ignorieren) und mein Mitbewohner gehört zur Reihe der Sushi-Fanatiker. Und wie das bei allen Ess-Fanatikern eben so ist, können diese Menschen gar nicht glauben, dass andere Menschen auf demselben Planeten wie sie herumtollen, die Sushi nicht für eine vom Himmel gefallene Götterspeise halten. Deshalb nützte auch mein mehrmaliges Beteuern nichts: Nein, nein ich mag leider wirklich kein Sushi. Wirklich! Ja, jetzt ganz echt wirklich! Der Mitbewohner machte sich auf, mich und meinen Gaumen zu bekehren.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-344" title="1" src="http://resistenthawaii.files.wordpress.com/2009/10/1.jpg?w=283&#038;h=227" alt="1" width="283" height="227" />Gestern brachte er eine unglaubliche Variation von Sushi-Röllchen mit nach Hause, die er für mich als Sushi-Einsteiger geeignet hielt.  Die Fisch-Reis-Röllchen waren schon vom Aussehen her eine Pracht. Kleine Kunstwerke aus Fisch, Avocado, Garnelen und anderen von mir nicht weiter definierbaren Zutaten. (Vergleiche Bilder. Sind alle von besagtem Sushi-Teller.) Und in der Tat: Das schmeckte sau lecker!!!</p>
<p>Aber Achtung, Tipp am Rande: Finger und Zunge weg von der kleinen grünen Paste. Das ist Wasabi. Und was wie Zahnpasta aussieht und heißt, das schmeckt auch so. Nur tausendmal schärfer.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/resistent.wordpress.com/1006/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/resistent.wordpress.com/1006/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/resistent.wordpress.com/1006/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/resistent.wordpress.com/1006/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/resistent.wordpress.com/1006/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/resistent.wordpress.com/1006/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/resistent.wordpress.com/1006/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/resistent.wordpress.com/1006/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/resistent.wordpress.com/1006/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/resistent.wordpress.com/1006/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&blog=1868898&post=1006&subd=resistent&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Achtung Banause: Bitte nicht mit Kona-Kaffee füttern</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 00:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Kona]]></category>
		<category><![CDATA[Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ein Banause. Ich muss ein Banause sein. Anders  ist es nicht zu erklären, warum ich Instant Kaffee einer der exklusivsten und teuersten Kaffeesorten der Welt vorziehe.
Die Rede ist von Kona Kaffee, der hier in Hawaii an den Hängen des Vulkans Mauna Loa auf Big Island angebaut wird. Die Anbaufläche ist sehr beschränkt, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&blog=1868898&post=1004&subd=resistent&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignleft size-medium wp-image-325" title="mulvadi-fb" src="http://resistenthawaii.files.wordpress.com/2009/10/mulvadi-fb.jpg?w=130&#038;h=300" alt="mulvadi-fb" width="130" height="300" />Ich bin ein Banause. Ich muss ein Banause sein. Anders  ist es nicht zu erklären, warum ich Instant Kaffee einer der exklusivsten und teuersten Kaffeesorten der Welt vorziehe.</p>
<p>Die Rede ist von Kona Kaffee, der hier in Hawaii an den Hängen des Vulkans Mauna Loa auf Big Island angebaut wird. Die Anbaufläche ist sehr beschränkt, was die Ausbeute gering und den Preis teuer macht.</p>
<p>Feinschmecker (also das Gegenteil vom Banausen) scheinen sich im Internet eine Schlacht um die abstrusesten Vergleiche zu liefern: Kona sei  „der Champagner unter den Kaffees“ oder „die Haute Couture der Kaffeebranche“.  Wer dachte, Weine, Whiskey oder Kubanisch Zigarren werden blumig beschrieben, der hat noch keine Kaffee-Insider-Seite besucht: „Kona Kaffee ist cremig, sanft und hat einen reichen fast schokoladigen Geschmack. Der Kaffee hat ein ausgewogenes Säureverhältnis, einen mittleren Körper, ein verlockendes Aroma und einen etwas komplexen, würzigen Geschmack.“</p>
<p>Aha. Weil mir die Beschreibung (Was zum Teufel ist ein Kaffeekörper?) nichts gesagt hat, musste ich zum Selbstversuch schreiten.</p>
<p>Nachdem ich mir ein Päckchen 100% Kona geleistet hatte, fiel mir auf, dass unsere WG-Kaffeemaschine alles andere als einsatzbereit war. Der Glasbehälter, in den der Kaffee fließen sollte, war kalkbeschichtet und von was weiß ich was nikotingelb gefärbt. Geruchsmäßig kann ich nur tippen, dass diese Maschine für allesmögliche, nicht aber zum Kaffeekochen verwendet wurde.</p>
<p>Experimente mit Filtern über der Tasse brachten eine riesige Sauerei, Experimente à la Türkischer Kaffe die</p>
<div id="attachment_327" class="wp-caption alignright" style="width: 287px"><img class="size-medium wp-image-327 " title="DSC03960" src="http://resistenthawaii.files.wordpress.com/2009/10/dsc03960.jpg?w=277&#038;h=300" alt="Herrlich! Mein 1a-Rentne-Equipment" width="277" height="300" /><p class="wp-caption-text">Herrlich! Mein 1a-Rentner-Equipment</p></div>
<p>Erkenntnis, dass Kona Kaffee sich nicht absetzt, hervor. Lösung: Ein Espresso-Kännchen! Ein Espresso-Kännchen! Herrlich! Das weckt Erinnerungen an Berlin, wo solch eine Gerätschaft zur Grundausstattung eines jeden WG-Haushaltes gehört. In Hawaii hingegen runzelten meine hier heimischen Freunde die Stirn, als ich sie fragte, wo ein solches Espressokännchen zu bekommen sei. Genau genommen hatten sie keine Ahnung, was ich überhaupt meinte. „So was Silbernes? Das haben doch nur noch ein paar Rentner. Was willst du denn damit?“ Merke: Alles was das Warensortiment eines Walmarts überschreitet, überschreitet auch den Horizont eines Durchschnittsamerikaners. Im Übrigen ist das gusseiserne Kännchen auch in Süddeutschland als verschrobenes Rentner-Equipment verpönt. Ein Eisending, das Rentner durch in Schutzbunkern von vor dem zweiten Weltkrieg in die heutige Zeit retten konnten. In diesem Fall sind sich Hawaii und Süddeutschland näher als man denkt und Berlin scheint in einer anderen Welt zu liegen.</p>
<p>Ich glaube zwar nicht dass mein 13-Dollar-Aluminium-Kännchen von Amazon die nächsten 50 Jahre übersteht, aber um endlich in den Geschmack eines echten Kona Kaffees zu kommen, reicht es allemal. Heute Morgen gab es also Champagner und Haute Couture aus dem Espressokännchen!</p>
<p>Und irgendwie hinkte der Vergleich der Feinschmecker doch nicht so sehr, wie ich zunächst angenommen hatte. Kona war tatsächlich wie Champagner – völlig überbewertet und auch nicht sooo viel anders als der 3-Euro-Lidl-Sekt.  Klar, Kona schmeckt schon gut. Instant Kaffee aber auch.</p>
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		<title>Go see a movie</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 00:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<category><![CDATA[Hawaii]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsche und amerikanische Kultur mag sich auf den ersten Blick ähneln, schaut man jedoch genauer hin, tun sich kulturelle Gräben auf. Heute: Lektion Kino.
Die Lieblings-Wochenend-Beschäftigung eines jeden Amerikaners ist „Go see a movie“. Wer jetzt denkt: „Oh ja, ins Kino gehen, mache ich auch gerne“ – der hat die Dimension von „Go see a [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&blog=1868898&post=1002&subd=resistent&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die deutsche und amerikanische Kultur mag sich auf den ersten Blick ähneln, schaut man jedoch genauer hin, tun sich kulturelle Gräben auf. <strong>Heute: Lektion Kino.</strong></p>
<p>Die Lieblings-Wochenend-Beschäftigung eines jeden Amerikaners ist „<em>Go see a movie</em>“. Wer jetzt denkt: „Oh ja, ins Kino gehen, mache ich auch gerne“ – der hat die Dimension von „<em>Go see a movie</em>“ nicht richtig begriffen.</p>
<p>„<em>Go see a movie</em>” beginnt samstags um 15 Uhr. Um diese Zeit gibt es für den gemeinen Amerikaner nur einen erstrebenswerten Ort auf Erden: Das Kino. Na gut, zugegeben, ganz so eng sieht es der Amerikaner vielleicht doch nicht, eigentlich sind es drei Orte: Das vorstädtische Shoppingcenter, beim Barbecue oder eben KINO. Mit Kino meine ich nicht diese lauschigen, kleinen Independent Kinos in Berlin, ich meine auch nicht jenen gläsernen Cinestar-Komplexe. Mit amerikanischem Kino meine ich einen ganzen Stadtteil, der aus einer Million Parkplätzen, 40 Schnellrestaurants und einem gigantischen Filmpalast besteht.</p>
<p>Der gemeine Amerikaner reist zu „<em>Go see a movie</em>“ selbstverständlich mit seinem Monstertruck an und da die Parkplatzfläche so groß wie ein Olympiadorf ist, fährt er erst einmal eine viertel Stunde den Armbewegungen der Parkplatzeinweiser folgend im Kreis. Hat er seinen Platz gefunden, geht’s die tausenden von Treppen hinauf in den Filmpalast. Dass draußen schönster Sonnenschein herrscht, scheint den Amerikaner nicht davon abzuhalten, seinen Nachmittag in einem dunklen, muffigen Kinosaal verbringen zu wollen. Genau genommen, scheint er noch nie darüber nachgedacht zu haben, dass dies ein Problem sein könnte. Auf solche komischen Gedanken können auch nur Europäer kommen.</p>
<p>Im Kino angekommen wartet dann die wichtigste aller Fragen auf den Amerikaner. Nein, nicht etwa, welcher Film gesehen wird – das ist völlig nebensächlich. Sondern ob man lieber Popcorn XL oder XXL nimmt. Ich will die Packungsgrößen mal eben ins Deutsche übersetzen: Nimmst du dein Popcorn in Schuhkarton- (Größe 44) oder lieber gleich in Milchkarton-Größe. Als handelsüblicher Deutscher will man gar nichts, da die Popcorn gesalzen sind, versteht sich.</p>
<p>Damit die deutsche Begleitung auch erst gar nicht in Versuchung gerät, trotzdem etwas gesalzenes Popcorn abhaben zu wollen, gibt es einen Stand, an dem der gemeine Amerikaner sein Popcorn erstmal noch ordentlich nachsalzt und mit Essiggurken, Peperoni und Zwiebeln durchwirkt.</p>
<p>Alle Amerikaner ausgerüstet? Na, dann kann es ja endlich in den Film gehen. Für was hatten wir uns jetzt entschieden? Ah… Zombieland. Notiz an mich selbst: Nächstes Mal nicht von der Popcorn-Problematik ablenken lassen, sondern Einfluss auf die Filmentscheidung nehmen.</p>
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		<title>Anhang vergessen?</title>
		<link>http://resistent.wordpress.com/2009/11/13/anhang-vergessen/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 00:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Email]]></category>
		<category><![CDATA[Googlemail]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wow, ich bin beeindruckt! Ich habe gerade eineneue Funktion bei Googlemail entdeckt, die ich wohl vor einigen Wochen mal eingestellt hatt. Fragt mich das Programm gerade, ob ich vergessen hätte, eine Datei anzuhängen. Und in der Tat: Hatte ich. Passiert mir nämlich ständig, dass ich erst die Mail tippe und dann den Anhang vergesse.

  [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&blog=1868898&post=999&subd=resistent&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wow, ich bin beeindruckt! Ich habe gerade eineneue Funktion bei Googlemail entdeckt, die ich wohl vor einigen Wochen mal eingestellt hatt. Fragt mich das Programm gerade, ob ich vergessen hätte, eine Datei anzuhängen. Und in der Tat: Hatte ich. Passiert mir nämlich ständig, dass ich erst die Mail tippe und dann den Anhang vergesse.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1000" title="anhang" src="http://resistent.files.wordpress.com/2009/11/anhang.jpg?w=510&#038;h=139" alt="anhang" width="510" height="139" /></p>
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		<title>+++ In eigener Sache +++</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 09:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich werde das nächste halbe Jahr in Hawaii verbringen. Doch keine Sorge, resistent wird wie gewohnt  weiterhin mit frischen Artikeln bestückt werden. Allerdings möchte ich auf meinen zweiten Blog verweisen: resistenthawaii.wordpress.com
Auf diesem blogge ich über wilde Tiere, hohe Wellen, Hulatänzer und alle anderen Abenteuer, die es während meines Auslandssemesters zu bestehen gilt. Einen Link zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&blog=1868898&post=774&subd=resistent&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich werde das nächste halbe Jahr in Hawaii verbringen. Doch keine Sorge, resistent wird wie gewohnt  weiterhin mit frischen Artikeln bestückt werden. Allerdings möchte ich auf meinen zweiten Blog verweisen: <a href="http://resistenthawaii.wordpress.com" target="_blank">resistenthawaii.wordpress.com</a></p>
<p>Auf diesem blogge ich über wilde Tiere, hohe Wellen, Hulatänzer und alle anderen Abenteuer, die es während meines Auslandssemesters zu bestehen gilt. Einen Link zu resistenthawaii  findet ihr in der Seitenleiste rechts.</p>
<p>Viel Spaß künftig auf beiden resistent-Seiten!</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/resistent.wordpress.com/774/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/resistent.wordpress.com/774/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/resistent.wordpress.com/774/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/resistent.wordpress.com/774/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/resistent.wordpress.com/774/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/resistent.wordpress.com/774/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/resistent.wordpress.com/774/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/resistent.wordpress.com/774/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/resistent.wordpress.com/774/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/resistent.wordpress.com/774/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&blog=1868898&post=774&subd=resistent&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Heimaturlaub</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 08:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinstadt]]></category>
		<category><![CDATA[OBI]]></category>
		<category><![CDATA[Proviz]]></category>
		<category><![CDATA[Stechmücken]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gegend, aus der ich komme und in der ich aufgewachsen bin, ist allgemein als Erlanger Hinterland bekannt. Eine provinzielle, fränkische Kleinstadt. Jawohl Klein-Stadt. Das muss man hier betonen. Denn Kleinstädtern ist die Abgrenzung zu den Dörflern wichtig. Schließlich kommen alle Kleinstädtler selbst aus Dörfern und haben den sozialen Aufstieg in eine Stadt mit Schulen, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&blog=1868898&post=772&subd=resistent&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die Gegend, aus der ich komme und in der ich aufgewachsen bin, ist allgemein als Erlanger Hinterland bekannt. Eine provinzielle, fränkische Kleinstadt. Jawohl Klein-Stadt. Das muss man hier betonen. Denn Kleinstädtern ist die Abgrenzung zu den Dörflern wichtig. Schließlich kommen alle Kleinstädtler selbst aus Dörfern und haben den sozialen Aufstieg in eine Stadt mit Schulen, Supermärkten und Highspeed DSL geschafft. Auch gibt es eine Busverbindung in die nächst größere Stadt. Nicht, dass Kleinstädter diese jemals nutzen würden, schließlich hat hier jeder ein Auto. Ich meine nicht so ein Auto, das heimlich mit Sonnenblumenöl betankt wird. DAS machen wiederum nur die Dörfler. Ich meine ein repräsentatives Auto, mit dem samstags zu Aldi und sonntags in die Kirche gefahren werden kann.</p>
<p>Willkommen in der Gedankenwelt meiner Kinderheit und frühen Jugend, aus der ich bei erstbester Gelegenheit geflohen bin. Denn ebenso wie Kleinstädter froh sind, keine Dörfler mehr zu sein, sind fränkische und schwäbische Kleinstädtler  wie ich froh, den Sprung in eine &#8222;echte Großstadt&#8220; geschafft zu haben. Brüstete ich mich noch vor einigen Monaten, Berlinerin geworden zu sein, so muss ich meinen sozialen Abstieg verkünden. Ab heute führe ich hochoffiziell eine provinzielle Existenz, zumindest auf dem Papier.</p>
<p>Mein offizieller Hauptsitz lautet: Kleinstadt! Und bis zu meinem Abflug ins Ausland lebe ich eine Woche lang wieder in meinem Elternhaus. An die Umstände einer provinziellen Existenz musste ich mich in den letzten drei Tagen schmerzhaft gewöhnen.</p>
<p>Wer glaubt, Lärmbelästigung sei ein Großstadt-Problem, der irrt. Der irrt ganz gewaltig. Der Berufsverkehr an einer sechsspurigen Hauptverkehrsstraße ist nichts im Vergleich zu dem Geräuschpegel, der herrscht, wenn ich auf meinem Balkon sitze. Rund um die Uhr heulen Rasenmäher, schwere Maschinen, dem Geräusch nach zu urteilen Schlagbohrer oder Presslufthammer, rumoren in den Nachbargärten. Mir fehlt die nötige OBI-Kompetenz, um zuordnen zu können, ob der Nachbar seine Hecke stutzt, nach Öl bohrt oder eine Hauswand einreißt. Überhaupt, OBI. Was für Großstädter das Stammcafe, ist für Kleinstädter der Baumarkt. Ein Ort, an dem man Freunde, Bekannte und Nachbarn trifft. Ein Café hingegen ist in meiner Kleinstadt nicht existent. Das letzte, das den wagemutigen Versuch unternommen hat, Kaffeekultur in der Provinz zu etablieren, machte vor etwa fünf Jahren bankrott. Denn Café steht Synonym für Zeitverschwendung. Wer es sich leisten kann, im Café „rumzulungern“, der ist ein Nichtsnutz und wird es niemals zu etwas bringen.</p>
<p>Der Ort, der am ehesten als so etwas Ähnliches wie ein Café bezeichnet werden könnte, ist  die örtliche Bäckerei-Filiale mit drei Stehtischen. Strategisch günstig zwischen Kneipe und Friedhof positioniert treffen sich dort täglich Rentner, um stumm nebeneinander die Lokalzeitung zu studieren. Dieses Verhalten ist insofern gesellschaftlich toleriert, als dass die Rentner quasi nur einen Zwischenstopp auf ihrem eigentlichen Weg einlegen. Die, die noch unter ihrer Frau zu leiden haben, in die Kneipe. Die anderen auf den Friedhof.</p>
<p>Meine Heimatstadt ist ein echter Wachstumsstandort, zumindest verkündet dies der Bürgermeister alljährlich auf dem wichtigsten Event der Stadt, der Jahreshauptversammmlung der Tontauben-Schieß-Freunde. Das einzige, was meines Erachtens nach hier prächtig wächst und gedeiht sind Stechmücken in den Karpfenteichen und Wäldern ringsum. Liebe Großstädter, die ihr das hier lest. Nein, ich rede nicht von Stechmücken, wie ihr sie kennt. Was ihr als Steckmücken kennt verhält sich zu dem, was hier als Stechmücke grassiert wie ein Chiwauwa zu einem Dobermann. Die Stiche wachsen zu tennisballgroßen Ekzemen heran. Ein unbedarfter Blick auf meine Beine ließe derzeit vermuten, ich hätte ein drittes Knie.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Blaue Knieschoner: Die Fashion Week &amp; ich</title>
		<link>http://resistent.wordpress.com/2009/07/13/blaue-knieschoner-die-fashion-week-ich/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 21:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zugegeben, die Fashion Week in Berlin ist schon seit ein paar Tagen vorbei. Aber busy busy busy wie man es als Großstadteuropäer nun einmal zu sein hat (zwischen Elektroparty auf einem Flachdach in Mitte und Vernissage des schwulen Neuköllner Künstlerfreundes blieb keine Zeit – aber wem sag ich das, das kennt ihr ja), hab ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&blog=1868898&post=769&subd=resistent&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Zugegeben, die Fashion Week in Berlin ist schon seit ein paar Tagen vorbei. Aber busy busy busy wie man es als Großstadteuropäer nun einmal zu sein hat (zwischen Elektroparty auf einem Flachdach in Mitte und Vernissage des schwulen Neuköllner Künstlerfreundes blieb keine Zeit – aber wem sag ich das, das kennt ihr ja), hab ich es nicht auf die Reihe bekommen, meinen Blog rechtzeitig abzudaten, oder wie andere sagen: „Ich bin ja so gesträääääst.“</p>
<p>Nein, stimmt nicht. Eigentlich war ich mir nur nicht sicher, ob ich die Fashion Week tatsächlich im Blog erwähnen oder das Ereignis besser für immer aus meinem Gedächtnis löschen sollte. Denn was folgt, ist nicht gerade das ruhmreichste Stück aus meinem Leben. Aber säh la wieh, wie mein halb-französischer Ex-Mitbewohner nach drei Gläsern Wein zu nuscheln pflegte.</p>
<p>Doch ganz abgesehen davon, dass die Fashion Week nicht glorreich in meine persönlichen Annalen (bitte mit Doppel-N!) eingehen wird, wäre diese um ein Haar unbeachtet an mir vorbeigegangen.  Denn die Fashion Week ist so etwas wie die Pyromusikale. Die WAS? Genau – auch so ein Event eben, das momentan in Berlin stattfindet, bei dem ein Orchester klassische Musik geigt und ein Pyromane dazu Raketen zündet. Als Berliner kriegst du davon nichts mit, außer dass man seit zwei  Tagen allabendlich meinen könnte, der Flughafen Tempelhof werde nieder gebombt. Warum ich jetzt von der Pyromusikalen erzähle? Weil die Fashion Week auch so ist. Ein Ereignis, das zum kulturellen Dauerrauschen Berlins gehört, aber sonst beim Bionade Trinken nicht weiter stört.</p>
<p>Bis zu diesem Jahr. Die Störung kam in Form einer Eintrittskarte zur Kilian Kerner Show. Bevor hier das hektische Gegoogle losgeht: Nein, Kilian Kerner muss man nicht kennen. Zusammengefasst ein junger Modemacher aus Berlin, den GQ als „den neuen Shootingstar der Szene“ bezeichnet.</p>
<p>Modewochen kannte ich bisher nur als Exclusiv mit Frauke Ludowig. Und weil jedes Mädchen sich wünscht, alles mal in Echt zu sehen, was Frauke im Fernsehen zeigt, nahm ich die Freikarte meiner Arbeitskollegin natürlich an. Einziges Problem: Die Show ging schon zwei Stunden später los, also keine Zeit zum heimfahren, schick machen, umziehen –  und das an einem Casual Friday, der in einer Agentur gewöhnlich auf den Casual Monday, Casual Tuesday, Casual Wednesday und Casual Thursday folgt.</p>
<p>Aber auch das konnte mich nicht schrecken, da ich auf einer Fashion Show ohnehin nur Agentur- und Pressemenschen wähnte. Wäre da nicht das kleine Missgeschick vom Mittwoch gewesen. Am Mittwoch war ich vom Fahrrad gestürzt, was zur Folge hatte, dass  Knie, Ellebogen und nahezu alle Körperteile, die mein Casual Friday Outfit zeigte, aufgeschürft, blutig und/oder blau waren.</p>
<p>Aber vom letzten Frisörbesuch mit Bunten-Update hatte ich in Erinnerung, dass die Besucher einer Fashion Show ohnehin im Dunkeln sitzen. Und ICH muss ja nicht über den Catwalk, redete ich mir ein. Also, wer sollte sich schon für mein Knie interessieren? Nein, über den Catwalk musste ich nicht. Nur vorbei an fünf Türstehern im schwarzen Zwirn, vorbei an etlichen Modetussis, vorbei an E-Prominenz (hier verhält sich das mit den Buchstaben im Übrigen umgekehrt proportional zu den Körbchengrößen, das heißt: je größer der Buchstabe, umso weniger begehrenswert). Der einzige Promi, den ich (wiederum aus Exclusiv mit Frauke Ludowig) kannte, war Matthias Schweighöfer. Und der sah in seinem grauen T-shirt und der Jeans ähnlich deplatziert aus wie ich.</p>
<p>„Mit viel Glück kann man mich für eine dieser Hostessen halten, die mit blauen Knieschützern herumlaufen und kostenlose Getränke verteilen“,  dachte ich mir und mir war rätselhaft, warum man mit flachen Schuhen blaue Knieschoner tragen muss. Hätte ich die mal besser gehabt am Mittwoch. Aber wer konnte schon ahnen, dass so etwas passiert. Oder kennt ihr irgendjemanden über 10 Jahren, der vom Fahrrad fällt und sich die Knie aufschlägt? Ich jedenfalls nicht.</p>
<p>Das nächste Mal musst ich an blaue Knieschoner denken, als ich die Models in 15-cm-Absatz-Schuhen über den gefliesten Laufsteg stolpern sah. Ehrlich gesagt glaube ich sogar, dass bei den meisten Kleidern blaue Knieschoner gar nicht weiter negativ aufgefallen wären.</p>
<p>Nach 20 Minuten war die Show dann auch vorbei und busy busy busy machten sich die Berliner Fashionitas auf zu ihrem nächsten Bionade-Date. Auf dem Rückweg drückte mir eine Hostess noch einen Energydrink in die Hand. Ich glaube, sie fand mich ganz sympathisch. Bestimmt wegen des Knies.</p>
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		<title>Menschen hinter Kontaktanzeigen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 21:19:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im analogen Zeitalter war „die Kontaktanzeige“ gleichzeitig peinliches Alltagsmysterium wie der letzte Rettungsanker für alle auf dem Heiratsmarkt Schwervermittelbaren.
Im digitalen Zeitalter wird ganz selbstverständlich im Internet nach der großen Liebe, dem schnellem Sex oder einem Seelenverwandten gesucht. Doch wer sind die Menschen hinter den Anzeigen? Fünfzig Menschen, die auf Craigslist ein solches Inserat aufgegeben haben, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&blog=1868898&post=765&subd=resistent&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Im analogen Zeitalter war „die Kontaktanzeige“ gleichzeitig peinliches Alltagsmysterium wie der letzte Rettungsanker für alle auf dem Heiratsmarkt Schwervermittelbaren.<br />
Im digitalen Zeitalter wird ganz selbstverständlich im Internet nach der großen Liebe, dem schnellem Sex oder einem Seelenverwandten gesucht. Doch wer sind die Menschen hinter den Anzeigen? Fünfzig Menschen, die auf Craigslist ein solches Inserat aufgegeben haben, hat Fotograf Mark Andrew aus der Anonymität des Internet hinein in das Blitzlicht seiner Kamera gezerrt. Herausgekommen sind feinfühlige Bilder von einsamen, hässlichen, grotesken, interessanten und zerbrechlichen Menschen. Fotos und dazugehörigen Anzeigentext ergeben Andrews Arbeit <a href="http://www.de-classified.com/" target="_blank">De-Classified</a>.</p>
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