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	<title>Resistent</title>
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		<title>Ist das Kunst oder kann das weg?</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 20:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Respektiert]]></category>
		<category><![CDATA[Beuys]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
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		<category><![CDATA[Parallelprozesse]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Frage ist zwar nicht meinem Hirn entsprungen, sondern existierte schon vor diesem Artikel, aber sie hätte durchaus von mir kommen können, als ich mich vor einigen Tagen in einer Kunstausstellung  befand. Genau genommen hätte die Frage in meinem Fall wohl umformuliert werden müssen: „Ist das noch der Fußboden oder trampel ich gerade auf dem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1181&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://resistent.files.wordpress.com/2010/10/img_19061.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1183" title="IMG_1906" src="http://resistent.files.wordpress.com/2010/10/img_19061.jpg?w=219&#038;h=300" alt="" width="219" height="300" /></a>Diese Frage ist zwar nicht meinem Hirn entsprungen, sondern existierte schon vor diesem Artikel, aber sie hätte durchaus von mir kommen können, als ich mich vor einigen Tagen in einer Kunstausstellung  befand. Genau genommen hätte die Frage in meinem Fall wohl umformuliert werden müssen: „Ist das noch der Fußboden oder trampel ich gerade auf dem Ausstellungsstück herum?“ Aber dazu später.</p>
<p>Jedenfalls findet momentan eine von den Feuilletons der Republik fleißig rezensierte  Ausstellung in Düsseldorf namens „Parallelprozesse“ statt, die Joseph Beuys Lebenswerk ausstellt. Joseph Beuys…Beuys…Beuys…wer war das doch gleich? Ich muss zugeben, dass selbst ich, die ich schon eine höhere zweistellige Zahl an Kunstmuseen von Innen gesehen habe, Beuys vor de Ausstellung nicht kannte. Obwohl er als „einer der bedeutendsten Künstler der Nachkriegszeit“ gilt.  Wobei man den Ausdruck „einer-der-bedeutendsten-Irgenwasse“ schon so oft gehört hat, dass einen das Gefühl beschleicht, man könne sich heutzutage für diesen Titel auch nicht mehr viel kaufen.</p>
<p>Egal. Auch wenn den meisten Menschen bei der Nennung des Namens Beuys wohl nicht spontane Erinnerungskaskaden im Hirn sprudeln, so könnte man doch einige seiner Werke kennen. Berühmtheit erlangte vor allem die so genannte „Fettecke“. Diese bestand aus einem Stück Fett, das unterhalb der Zimmerdecke in der Ecke eines Raumes befestigt war. Als vier Jahre nach der Erstellung der Hausmeister der Kunstakademie, in der die Fettecke hing, die Butter von der Wand kratzte und damit das Werk zerstörte, wurden als Entschädigung 40.000 damals noch D-Mark gezahlt. Ich sag mal so: Wenn solch eine Fettecke um die 40.000 DM wert ist, dann hat meine Küche einen Schätzwert von 160.000 Euro.</p>
<p>Wie dem auch sei: Die Fettecke war jedenfalls nicht ausgestellt, da ja wie berichtet bereits von der Wand gekratzt.  Doch Beuys schien ein recht fleißiger Künstler gewesen zu sein, sodass 300 andere Arbeiten von ihm noch in Düsseldorf zu sehen sind: Zeichnungen, Bilder, vor allem aber Skulpturen und ganze Rauminstallationen. Der Vorteil der Bilder war, dass sie in einen Rahmen gesperrt und somit sofort als Kunst erkennbar waren. Was man von einigen Rauminstallationen hingegen so nicht ohne weiteres behaupten kann. Und so kam es, dass ich mich einem Sammelsurium von geschmiedeten Gegenständen näherte, die auf dem Boden lagen, als mich die Museumswärterin anzischte: „Sag mal, geht’s noch?!?“ Ihre ausgestreckte Hand wies bedeutungsschwanger auf ein Stück Panzertape, das  auf den Bodenfliesen klebte. Was ich natürlich nicht sofort sehen konnte, schließlich stand ich ja direkt darauf.</p>
<p><img src="/Users/resi/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1184" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://resistent.files.wordpress.com/2010/10/hirschbeuys.jpg"><img class="size-medium wp-image-1184" title="K20 04" src="http://resistent.files.wordpress.com/2010/10/hirschbeuys.jpg?w=260&#038;h=300" alt="" width="260" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">In diesem Ausstellungsstück gilt es den Hirsch zu finden.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun ja. Moderne Kunst eben. Doch will ich hier nicht den Eindruck erwecken, ich wäre zeitgenössischer Kunst gegenüber nicht aufgeschlossen. Keineswegs. Ich habe durchaus Respekt vor Beuys Arbeit und finde einige Teile wohl auch sehr faszinierend. Obwohl ich nicht umhin kam, mich beim Hören des Audioguides zu fragen, ob sich die Interpretatoren im Nachhinein nicht mehr Gedanken machen als der Künstler im Vorfeld. Aber alles in allem kann ich einen Besuch der „Parallelprozesse“ nur empfehlen.  Tipp am Rande: Bei ernsthaften kunstsoziologischen Betrachtungen ist es durchaus ratsam, sich vertrauensvoll an den umherstehenden Museumswärter zu wenden.  Auf meine Frage beim vorletzten Ausstellungsstück, das sich größtenteils aus Restmetallbeständen zusammensetzte, wo im Kunstwerk denn der Hirsch zu finden sei, bekam ich folgende Antwort: „Der Hirsch ist da, wo immer du ihn sehen willst.“</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/resistent.wordpress.com/1181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/resistent.wordpress.com/1181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/resistent.wordpress.com/1181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/resistent.wordpress.com/1181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/resistent.wordpress.com/1181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/resistent.wordpress.com/1181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/resistent.wordpress.com/1181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/resistent.wordpress.com/1181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/resistent.wordpress.com/1181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/resistent.wordpress.com/1181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/resistent.wordpress.com/1181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/resistent.wordpress.com/1181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/resistent.wordpress.com/1181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/resistent.wordpress.com/1181/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1181&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Herr Pfeffer: Unikate für studentischen Geldbeutel</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 16:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wohne zwar nicht mehr in Würzburg, muss aber trotzdem noch einmal kurz die Werbetrommel rühren: Nämlich für „Herrn Pfeffer“, ein Design-Lädchen in Würzburg. Dort gibt es alles zu kaufen, was sich mit Nadeln, Schere und Stiften herstellen lässt. Ob Handtasche, Geldbeutel oder Bilderrahmen – lauter Unikate. „Herr Pfeffer“ fungiert als Plattform für junge Künstler, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1171&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wohne zwar nicht mehr in Würzburg, muss aber trotzdem noch einmal kurz die Werbetrommel rühren:</p>
<p>Nämlich für „<a href="http://www.herrpfeffer.de/" target="_blank">Herrn Pfeffer</a>“, ein Design-Lädchen in Würzburg. Dort gibt es alles zu kaufen, was sich mit Nadeln, Schere und Stiften herstellen lässt. Ob Handtasche, Geldbeutel oder Bilderrahmen – lauter Unikate. „Herr Pfeffer“ fungiert als Plattform für junge Künstler, um ihre Handarbeiten vertreiben. Damit das Ganze nicht langweilig wird und jeder Mal dran kommt, ist mit einem Aussteller nach spätestens drei Monaten Schluss, um einem neuen Künstler Platz zu machen. Und das Beste: Bei „Herrn Pfeffer“ kann man sich sogar als Student schöne Dinge leisten.</p>
<p>Wer auch was Schönes will: „Herr Pfeffer“ findet man, wenn man links vor dem  Wöhrl die kleine Straße einbiegt und immerzu gerade aus läuft, auf  der linken Seite.</p>
<p><a href="http://resistent.files.wordpress.com/2010/08/bild1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1172" title="bild1" src="http://resistent.files.wordpress.com/2010/08/bild1.jpg?w=218&#038;h=300" alt="" width="218" height="300" /></a><a href="http://resistent.files.wordpress.com/2010/08/bild2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1173" title="bild2" src="http://resistent.files.wordpress.com/2010/08/bild2.jpg?w=227&#038;h=279" alt="" width="227" height="279" /></a><a href="http://resistent.files.wordpress.com/2010/08/bild3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1174" title="bild3" src="http://resistent.files.wordpress.com/2010/08/bild3.jpg?w=255&#038;h=254" alt="" width="255" height="254" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/resistent.wordpress.com/1171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/resistent.wordpress.com/1171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/resistent.wordpress.com/1171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/resistent.wordpress.com/1171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/resistent.wordpress.com/1171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/resistent.wordpress.com/1171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/resistent.wordpress.com/1171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/resistent.wordpress.com/1171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/resistent.wordpress.com/1171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/resistent.wordpress.com/1171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/resistent.wordpress.com/1171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/resistent.wordpress.com/1171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/resistent.wordpress.com/1171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/resistent.wordpress.com/1171/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1171&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Arschbombe aus 40 Metern</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 16:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reservat]]></category>
		<category><![CDATA[40 Meter]]></category>
		<category><![CDATA[Arschbombe]]></category>
		<category><![CDATA[Splashdiving]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es um bekloppte Sportarten geht, denke ich intuitiv an andere Länder: Finnland zum Beispiel mit seinem Gummistiefelweitwurf. Haben im 19. Jahrhundert einst Seeleute ihre Schuhe durch die Gegend geworfen (nun gut, auf so einem Boot wird es ganz schön langweilig gewesen sein), so gibt es mittlerweile den Weltverband im Gummistiefelweitwurf. Dazu ein Regelwerk, das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1167&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es um bekloppte Sportarten geht, denke ich intuitiv an andere Länder:</p>
<p>Finnland zum Beispiel mit seinem Gummistiefelweitwurf. Haben im 19. Jahrhundert einst Seeleute ihre Schuhe durch die Gegend geworfen (nun gut, auf so einem Boot wird es ganz schön langweilig gewesen sein), so gibt es mittlerweile den Weltverband im Gummistiefelweitwurf. Dazu ein Regelwerk, das vorgibt, welche Schuhgröße das Wurfobjekt haben muss &#8211; nämlich 43 für Männer und 38 für Frauen.  Oder ich denke an Amerika,  wo menschliche Michelin-Männchen LKWs hinter sich herziehen. Vielleicht denke ich noch kurz an die Schweiz, weil einem in so einem Tal quasi gar nichts anderes übrig bleibt, als ein wenig sonderlich zu werden.</p>
<p>Aber denke ich an Deutschland? Nein, ganz bestimmt nicht! Schließlich fallen wir in internationalen Sportwettbewerben selten durch Anmut, Grazie oder Kreativität auf, sondern kämpfen uns einzig mit preußischer Disziplin an die Spitze. Und in so einem Land soll es Fun-Sportarten geben?</p>
<p>Durchaus! Der Arschbombe-Wettbewerb zum Beispiel, der in diesem Jahr in Würzburg ausgetragen wurde. Eine Arschbombe ist zunächst mal ein Sprung ins Wasser, bei dem man mit dem Po zuerst im Wasser aufkommt. Das kennt jeder, der als Kind einmal vom Dreimeterbrett gesprungen ist. Doch die Veranstalter geben sich alle Mühe, die Arschbomben-WM nicht als Funsport-Spektakel erscheinen zu lassen, sondern dem Arschbomben einen ernsthaften Anstrich zu geben. Es fängt ja schon damit an, dass es gar nicht „Arschbomben“ heißt, sondern „<a href="http://www.splashdiving.com/" target="_blank">Splashdiving</a>“.  Ziel des Splashddivings ist es,  im Gegensatz zum Kunst- oder Turmspringen, das Wasser beim Aufprall möglichst hoch spritzen zu lassen.</p>
<p>Offiziell gibt es 13 verschiedene Sprünge, die je nach Landeposition unterschiedlich benannt sind, zum Beispiel „Kleine Katze“, „Kartoffel“ oder „Kanonenball“ –  eigentlich natürlich auf Englisch, schließlich reden wir hier von einer echten Weltmeisterschaft. Naja, sehen wir einmal großzügig darüber hinweg, dass ein Großteil der 50 Teilnehmer aus Deutschland kam und die Austragungsorte sich auch bislang auf Deutschland beschränkten. Aber WM ist schließlich WM.</p>
<p>Doch &#8211;  ich will ja gar nicht spotten: Schließlich zeigten die Springer beeindruckende Sprünge mit Schrauben und Saltos vom 10-Meter-Brett, die natürlich in einer Arschbombe endeten. Und wenn man bedenkt, dass die Aufprallgeschwindigkeit aus 10 Metern 60 km/h beträgt, was dem Aufprall eines Sprunges aus zwei Metern Höhe auf Asphalt entspricht, so möchte ich bei der WM nicht mitmachen.</p>
<p>Wer physikalisch gebildeter ist als ich, der kann jetzt mal ausrechnen, welche Aufprallkraft eine Arschbombe aus 40 Metern hat. – Denn das war der Höhepunkt der Splashdiving-WM. &#8211; Oder statt zu rechnen einfach das Video ansehen:</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://resistent.wordpress.com/2010/08/29/arschbombe-aus-40-metern/"><img src="http://img.youtube.com/vi/Hn3vouJ4-Ao/2.jpg" alt="" /></a></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/resistent.wordpress.com/1167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/resistent.wordpress.com/1167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/resistent.wordpress.com/1167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/resistent.wordpress.com/1167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/resistent.wordpress.com/1167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/resistent.wordpress.com/1167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/resistent.wordpress.com/1167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/resistent.wordpress.com/1167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/resistent.wordpress.com/1167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/resistent.wordpress.com/1167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/resistent.wordpress.com/1167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/resistent.wordpress.com/1167/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/resistent.wordpress.com/1167/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/resistent.wordpress.com/1167/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1167&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ostern &#8211; konzentriert auf das Wesentliche</title>
		<link>http://resistent.wordpress.com/2010/04/09/ostern-konzentriert-auf-das-wesentlichste/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 08:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://resistent.files.wordpress.com/2010/04/bearbeitet.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1162" title="bearbeitet" src="http://resistent.files.wordpress.com/2010/04/bearbeitet.jpg?w=425&#038;h=319" alt="" width="425" height="319" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/resistent.wordpress.com/1161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/resistent.wordpress.com/1161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/resistent.wordpress.com/1161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/resistent.wordpress.com/1161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/resistent.wordpress.com/1161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/resistent.wordpress.com/1161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/resistent.wordpress.com/1161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/resistent.wordpress.com/1161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/resistent.wordpress.com/1161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/resistent.wordpress.com/1161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/resistent.wordpress.com/1161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/resistent.wordpress.com/1161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/resistent.wordpress.com/1161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/resistent.wordpress.com/1161/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1161&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Menschheitstraum vom Fliegen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 13:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[fliegen]]></category>
		<category><![CDATA[Fluglinie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt-Hahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt diese typischen Lehrersätze. Sätze, die sich klug anhören, über deren Sinn man jedoch nicht allzu lange grübeln sollte. Sonst würde nämlich auffallen, dass diese Sätze nicht nur dumm, sondern ebenso überflüssig sind wie wiederverschließbare Milka-Schokolade. Doch aus jahrelanger Erfahrung wissen Lehrer, dass allzu langes Nachgrübeln über ihre Sätze von Seiten der Schüler eher [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1156&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt diese typischen Lehrersätze. Sätze, die sich klug anhören, über deren Sinn man jedoch nicht allzu lange grübeln sollte. Sonst würde nämlich auffallen, dass diese Sätze nicht nur dumm, sondern ebenso überflüssig sind wie wiederverschließbare Milka-Schokolade.</p>
<p>Doch aus jahrelanger Erfahrung wissen Lehrer, dass allzu langes Nachgrübeln über ihre Sätze von Seiten der Schüler eher die Ausnahme ist. Und so kommt es, dass wohl jeder von uns in seiner Schulzeit einmal folgenden Satz gehört hat: „Solange der Mensch existiert, wünschte er sich nichts sehnlicher als fliegen zu können.“ Danach folgt wahlweise die Fabel von Ikarus und Dädalus oder ein biographischer Abriss Otto Lilienthals.</p>
<p>Aber hat überhaupt mal jemand darüber nachgedacht, was der Satz bedeuten soll? Warum wünscht sich der Mensch seit Urzeiten fliegen zu können? So ein Stuss! Ich würde mich viel lieber ans andere Ende der Welt beamen können als dorthin zu fliegen. Oder soll es etwa der Menschheitstraum sein, 24 Stunden neben einem schnarchenden, schmatzenden und Körperausdünstungen von sich gebenden Mitmenschen auf einen Flugsessel gepfercht zu sein? Und lieber wandel ich den Rest meines Lebens auf meinen beiden Füßen, als mir noch einmal mit Ryanair den Menschheitstraum vom Fliegen zu erfüllen.</p>
<p><a href="http://resistent.files.wordpress.com/2010/03/img_0788.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1157" title="IMG_0788" src="http://resistent.files.wordpress.com/2010/03/img_0788.jpg?w=600&#038;h=449" alt="" width="600" height="449" /></a></p>
<p>Der Traum vom Fliegen begann mit Ryanair weit weg von der Zivilisation, genauer gesagt in Frankfurt-Hahn. Man darf sich da bloß nicht von der Ortsbezeichnung täuschen lassen. Zwischen dem Lufthansa-Frankfurt und dem Ryanair-Frankfurt-Hahn liegen nicht nur eineinhalb Fahrtstunden, sondern Welten!</p>
<p>Als ich das erste Mal das Flughafengelände in Frankfurt-Hahn gesehen hatte, schämte ich mich tatsächlich ein wenig für Deutschland.  Das Gelände ist so schäbig &#8211;  kämen dort amerikanische Touristen an, sie würden glatt einen zweiten Marshall-Plan auflegen! Ganz im Ernst, wäre ich Locationscout und müsste den Drehort „Flughafen Kirgisistan“ finden – ich wüsste wo!</p>
<p>Das Flughafeninnere war auch anders, als man es von anderen Flughäfen gewöhnt ist. Es gab keinen Check-In-Schalter und keine Warteschlangen. Kein Wunder, es wurden nicht einmal meine Passdaten überprüft. Die einzige Schlange bildete sich vor der Frau mit der Waage. Denn das Handgepäck durfte kein Gramm mehr als zehn Kilo wiegen und mit dieser Vorschrift nimmt es Ryanair sehr genau. Im Ernst, wahrscheinlich würde jeder Terrorist in den Flieger gelassen, solang seine Bombe nur 9,9 Kilo wiegen und 20 × 40 × 55 Zentimeter nicht überschreiten würde.</p>
<p>Bis kurz vor Flugbeginn rätselten wir, die wir für ein Flugticket nur 10 Euro (inklusive sämtlicher Gebühren) bezahlt hatten, wie diese Gesellschaft gewinnbringend operieren kann. Dies wurde uns auf dem zweistündigen Flug schnell klar: Das Fliegen stellt für Ryanair nur einen  Nebenerwerb dar. Tatsächlich ist das ein Kaffeefahrt-Unternehmen. „Kaufen Sie Speisen aus unserem Boardrestaurant! Kaufen Sie Bustickets! Kaufen Sie Rubbellose und Gutscheine!“ Die Stewardessen waren ausgebildete Vertriebsleute. Na gut, die hatten ja auch sonst nichts zu tun. Getränke bringen, oder so.</p>
<p>Und auch die Aufmerksamkeit der Passagiere war gesichert: Keine Ablenkung durch Boardfernsehen oder Musikprogramme. Ja, man konnte sich dem Verkaufsangeboten noch nicht einmal entziehen, indem man sich schlafend stellte, denn die Rückenlehnen der mit Plastik bezogenen Sessel  waren nicht verstellbar.</p>
<p>Nun, nach zwei Stunden endete der Traum vom Fliegen bei Ryanair mit einem Fanfarengeräusch vom Band, ansonsten aber genauso wie er angefangen hat: Im Nirgendwo. Oder wie meine Mitfliegerin beim Blick auf die schwedische Landschaft sagte: „Oh man, hier ist auch voll die Einöde. Überhaupt keine Stadt in Sicht.“  „Ich glaub, wir sind gleich da.“</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/resistent.wordpress.com/1156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/resistent.wordpress.com/1156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/resistent.wordpress.com/1156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/resistent.wordpress.com/1156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/resistent.wordpress.com/1156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/resistent.wordpress.com/1156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/resistent.wordpress.com/1156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/resistent.wordpress.com/1156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/resistent.wordpress.com/1156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/resistent.wordpress.com/1156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/resistent.wordpress.com/1156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/resistent.wordpress.com/1156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/resistent.wordpress.com/1156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/resistent.wordpress.com/1156/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1156&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Schweden oder das Land der H&amp;M-Models und The-Bands</title>
		<link>http://resistent.wordpress.com/2010/03/12/schweden-oder-das-land-der-hm-models-und-the-bands/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 16:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reservat]]></category>
		<category><![CDATA[Resolut]]></category>
		<category><![CDATA[H&M]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<description><![CDATA[Zugegeben, mein Traumland war Schweden nie. Weder wusste ich viel über das Land, noch hatte ich jemals das dringende Bedürfnis, in die Kälte (in meiner Vorstellung herrschen in Schweden permanent Minusgrade) zu reisen. Persönlich kenne ich genau zwei Personen aus diesem Land und beiden entsprechen so ziemlich exakt dem, was ich mir unter Schwedenmenschen vorstelle: [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1148&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, mein Traumland war Schweden nie.  Weder wusste ich viel über das Land, noch hatte ich jemals das dringende Bedürfnis, in  die Kälte (in meiner Vorstellung herrschen in Schweden permanent Minusgrade) zu reisen.</p>
<p><a href="http://resistent.files.wordpress.com/2010/03/schweden1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1151" title="schweden" src="http://resistent.files.wordpress.com/2010/03/schweden1.jpg?w=425&#038;h=340" alt="" width="425" height="340" /></a></p>
<p>Persönlich kenne ich genau zwei Personen aus diesem Land und beiden entsprechen so ziemlich exakt dem, was ich mir unter Schwedenmenschen vorstelle: Die Mädchen sind allesamt langbeinige, blonde Models, die ausschließlich H&amp;M-Klamotten tragen, und wahrscheinlich die einzigen Menschen auf dem gesamten Planeten, denen diese formlosen, blaukarierten Sackhemden auch noch stehen. Die Jungs sehen alle aus wie Sänger einer „The“-Band, bestreiten ihren Lebensunterhalt als avantgardistischer Fotograf (weshalb sie überall eine 80er Jahre analoge Kamera im Wert eines Kleinwagens mit sich herumschleppen) und leben in einer Kommune in Stockholm.</p>
<p>So viel zu meiner Vorerfahrung mit echten Schweden. Dazu kommt noch Halbwissen aus dem Erdkundeunterricht („da ist ein halbes Jahr lang immerzu hell und ein halbes Jahr lang dunkel“),  von diversen Backpacker-Geschichten („den Alkohol kannst du dir da ECHT nicht leisten“) und Ikea-Werbespots („die werfen Tannenbäume aus dem Fenster und nennen das Knut“).</p>
<p>Alles in allem schien mir Schweden zwar ein sehr attraktives Land zu sein – wenn doch nur die Kälte nicht wäre! Deshalb fand Schweden nie einen Platz auf meiner Reiseziele-Top-10-Liste. Doch nun ist alles anders. Vor einer Woche hat sich Stockholm nach ganz oben katapultiert: Ich will da hin! Ich will da unbedingt hin! Ich will da um jeden Preis hin!  Wahrscheinlich ist das das „zu hoch hängende Trauben“-Phänomen: Man will immer das, was momentan unerreichbar erscheint.</p>
<p>Aber von vorne: Eines Tages in den Semesterferien war mir stinke öde. Wenn mir stinke öde ist, bekomme ich schlechte Laue. Wenn ich schlechte Laune habe, verspüre ich den Drang, etwas an meinem Leben ändern. Entweder bewerb ich mich dann für einen neuen Job, zieh nach Berlin oder buch einen Flug. Da ich erst wenige Tage zuvor umgezogen war und seit zwei Wochen einen neuen Job hatte, blieb  mir nur das Flugbuchen. Und so klickte ich auf der Seite einer europäischen Billigfluglinie herum und entdeckte 5-Euro-Flüge nach Stockholm. So kam es, dass ich mit zwei Freunden nach Stockholm, das Land der Kälte, Supermodels und The-Bands, fahren wollte.</p>
<p>Nur &#8211; wie es bei der europäischen Billigfluglinie so gang und gäbe ist, mussten wir vorher online einchecken; was ich mit den Daten aus meinem Reisepass auch tat, die mir meine Mutter übermittelt hatte. Der Reisepass lag allerdings zu Hause und sollte mir zugeschickt werde (wir erinnern uns: Ich bin drei Tagen zuvor umgezogen). Bedauerlicherweise gab ich die falsche Hausnummer an und der Brief verschwand im Nirwana der Deutschen Post. Weder kam er irgendwo an, noch war er auf der Postfiliale auffindbar, noch wurde er zurückgesendet. Ende vom Lied: Ich habe Flugtickets aber nicht zu den darauf vermerkten Daten passenden Reisepass. Seitdem wünsch ich mir nichts sehnlicher als nach Schweden zu kommen.</p>
<p>Nun, morgen werde ich jedenfalls ohne Reisepass zum Flughafen fahren und wie ein Fuchs nach sauren Trauben springen! Und wehe die lassen mich nicht in das Land! Dann werde ich Rache an Schweden üben. Jawohl, ich werde Ikea und H&amp;M mein restliches Leben lang boykottieren!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/resistent.wordpress.com/1148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/resistent.wordpress.com/1148/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/resistent.wordpress.com/1148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/resistent.wordpress.com/1148/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/resistent.wordpress.com/1148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/resistent.wordpress.com/1148/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/resistent.wordpress.com/1148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/resistent.wordpress.com/1148/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/resistent.wordpress.com/1148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/resistent.wordpress.com/1148/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/resistent.wordpress.com/1148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/resistent.wordpress.com/1148/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/resistent.wordpress.com/1148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/resistent.wordpress.com/1148/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1148&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zwar kein Kino, aber Programm</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 11:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Mekka für alternative Kultur war Würzburg noch nie bekannt. Und trotzdem ließen sich immer wieder kleine Kulturperlen finden: schwedische Filmemacher, verrückte Musikinszenierungen, abenteuerliche Theateraufführungen.Umso enttäuschter war ich, als ich letztes Jahr in der Ferne mitbekam, dass in Würzburg zwei Kultureinrichtungen sterben würden: Zuerst schloss das „Autonome Kulturwerk“ (AKW) in der Zellerau; im Januar machte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1143&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Mekka für alternative Kultur war Würzburg noch nie bekannt. Und trotzdem ließen sich immer wieder kleine Kulturperlen finden: schwedische Filmemacher, verrückte Musikinszenierungen, abenteuerliche Theateraufführungen.Umso enttäuschter war ich, als ich letztes Jahr in der Ferne mitbekam, dass in Würzburg zwei Kultureinrichtungen sterben würden: Zuerst schloss das „Autonome Kulturwerk“ (AKW) in der Zellerau; im Januar machte dann auch noch das einzige Programmkino der Stadt dicht.</p>
<p>Doch gegen die Schließung des Corso-Kinos regt sich Wiederstand. „Wo soll man nun Filme sehen, die mit geringerem Budget produziert wurden und nur einem spärlichen Werbeaufwand auskommen müssen?“, fragen die Würzburger Filmfreunde auf ihrem <a href="http://programmkino-wuerzburg.de/?p=24" target="_blank">Blog</a> und versuchen eifrig, ein <a href="http://www.br-online.de/studio-franken/aktuelles-aus-franken/wuerzburg-initiative-fuer-programmkino-formiert-sich-2010-kw06-ID1265793063609.xml" target="_blank">neues Kino zu gründen</a>.</p>
<p>Solange die aber noch vor sich hin gründen, gibt es eine andere Alternative: Das Panoptikum im Café zum schönen René. Jeden Montag wird in der kleinen Glasbude am Bahnhof ein handverlesener Film gezeigt. Letzten Montag lief<a href="http://www.moviemaze.de/filme/558/adaption.html" target="_blank"> „Die Adaption“</a> von Spike Jonze. Zur Einstimmung gab es ein Musikvideo und einen Kurzfilm des Regisseurs. Dass ich weder den Regisseur noch seine Filmchen kannte, überrascht mich eher weniger angesichts der Tatsache, dass ich keinen Fernseher, keine DVD-Player und keinen Videothek-Ausweis besitze. Und ganz ehrlich &#8211; selbst wenn ich ein TV-Geräte besäße, so würde ich weniger zu Arte zappen, als vielmehr bei RTL hängen bleiben. Umso besser, dass es in Würzburg ein paar Cineasten gibt, die mir Filmkultur eintrichtern können.</p>
<p>Doch zurück zum schönen René: Klar ist das eine Kneipe und kein Kino, das heißt die Leinwand ist eine provisorisch an der Wand angebrachte Plane, die &#8211; nicht ganz faltenfrei &#8211; das Bild stellenweise verzerrt. Aber das Auge gewöhnt sich an so einiges. Nicht gewöhnt war mein Po hingegen das lange Sitzen auf einem harten Holzstuhl. Aber ich will mich ja gar nicht beschweren, schließlich war es Kultur und die auch noch <a href="http://resistent.wordpress.com/2010/02/13/wir-machen-auch-jeden-scheis-mit-nur-weil-er-kostenlos-ist/" target="_blank">umsonst </a>- ein echt feiner Zug der Kneipenbesitzer wie ich finde.</p>
<p>Darum: Daumen hoch für den schönen René und seine Montagsfilme!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/resistent.wordpress.com/1143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/resistent.wordpress.com/1143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/resistent.wordpress.com/1143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/resistent.wordpress.com/1143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/resistent.wordpress.com/1143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/resistent.wordpress.com/1143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/resistent.wordpress.com/1143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/resistent.wordpress.com/1143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/resistent.wordpress.com/1143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/resistent.wordpress.com/1143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/resistent.wordpress.com/1143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/resistent.wordpress.com/1143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/resistent.wordpress.com/1143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/resistent.wordpress.com/1143/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1143&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Wir machen auch jeden Scheiß mit, nur weil er kostenlos ist.&#8220;</title>
		<link>http://resistent.wordpress.com/2010/02/13/wir-machen-auch-jeden-scheis-mit-nur-weil-er-kostenlos-ist/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 12:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Studenten und Rentner haben, so meine Feststellung, mehr gemeinsam, als ihnen lieb ist. Ja, in Wahrheit legen beide  sogar die gleichen Verhaltensweisen an den Tag. Ich rede jetzt nicht einmal davon, dass Studenten und Rentner bis in die Puppen wach bleiben (Stichwort „juvenile“ bzw. „senile Bettflucht“) und überdurchschnittlich häufig dem Alkohol zusprechen (Stichwort „Komasaufen“ bzw. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1110&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Studenten und Rentner haben, so meine Feststellung, mehr gemeinsam, als ihnen lieb ist. Ja, in Wahrheit legen beide  sogar die gleichen Verhaltensweisen an den Tag. Ich rede jetzt nicht einmal davon, dass Studenten und Rentner bis in die Puppen wach bleiben (Stichwort „juvenile“ bzw. „senile Bettflucht“) und überdurchschnittlich häufig dem Alkohol zusprechen (Stichwort „Komasaufen“ bzw. „Omasaufen“). Nein, die wohl  größte Gemeinsamkeit ist ihre wahnhafte Suche nach allem Kostenlosen.</p>
<p><a href="http://resistent.files.wordpress.com/2010/02/eintritt-frei.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1111" title="eintritt frei" src="http://resistent.files.wordpress.com/2010/02/eintritt-frei.jpg?w=300&#038;h=128" alt="" width="300" height="128" /></a>Um diese Feststellung zu treffen, ist Würzburg gerade der richtige Ort. Denn Würzburg besteht zur einen Hälfte aus Studenten und zur anderen aus Rentnern. Deshalb sind Semesterferien in Würzburg so trist, denn dann mutiert die Stadt zum wohl größten Altersheim der Welt.</p>
<p>Aber wie dem auch sei, ich sprach von der wahnhaften Suche nach Kostenlosem &#8211;  konkret von der brotlosen Kunst, die, wie der Name schon sagt, per se brotlos, in Würzburg aber grundsätzlich umsonst ist. Umsonst deshalb, damit zu den Aufführungen überhaupt jemand kommt. Studenten und Rentner zum Beispiel. Und da ich mich selbst zum Studentenpack zähle, pilgere ich seit dem ersten Semester zu jedem Studententheater, das an der Mensa plakatiert ist.</p>
<p>Doch mit kostenlosen Dingen ist es wie mit Geschenken, dem Leben oder eben der berühmten Pralinenschachtel: Man weiß nie, was man bekommt.</p>
<p>Und manchmal bekommt man nicht die Nougatpraline, sondern eher die Pistazie-Marzipan. Vor einigen Wochen zum Beispiel. Damals starrte ich auf eine Bühne, auf der nichts geschah, außer dass sich vier Gestalten ununterbrochen anschrien und zwei davon in einer Mülltonne saßen, und versuchte, den tieferen Sinn dahinter zu erkennen. Schon meine Mama hatte mich immer vor absurdem Theater gewarnt. Aber wie heißt es so schön: Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul. Für lau lässt man sich auch eben mal eineinhalb Stunden anschreien.</p>
<p>Was für Theateraufführungen gilt, stimmt natürlich auch für Musikveranstaltungen. Es gibt in Würzburg ja mehr Musikstudenten als Zuhörer, könnte man meinen. Die Studenten üben so lange in ihrem Kämmerchen, bis sie was können und dann suchen sie wie verrück nach Leuten, die ihnen zuhören und danach klatschen. Studenten und Rentner zum Beispiel. Deshalb veranstalten sie Konzerte –kostenlos, natürlich.</p>
<p>So kam es, dass ich vergangene Woche in einem Musiksaal saß, einem fünfzigköpfigen Schulchor beim Afrikanischen Volkslied-Singen zuhörte und Tobi (Student &#8211; natürlich) mir ins Ohr raunte: „Wir machen auch jeden Scheiß mit, nur weil er kostenlos ist.“ Womit er im Wesentlichen den Nagel auf den Kopf getroffen hatte. Neben mir saßen im Übrigen zwei Rentner-Damen, die Kostenlos-Kultur-Hopping offensichtlich professionalisiert hatten. Sie  waren mit dem Monatsprogramm der Musikhochschule angerückt und tauschten sich nun darüber aus, welche Konzerte (kostenlos – natürlich) sie an in der kommenden Woche besuchen wollen. Es war jeder Tag angestrichen.</p>
<p>Wie groß die Auswüchse der Gratiskultur in Würzburg sind, beweist eines ganz eindeutig: Wo sonst, wenn nicht in Würzburg, könnte es ein dreitägiges Umsonst-und-Draußen-Festival geben?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/resistent.wordpress.com/1110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/resistent.wordpress.com/1110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/resistent.wordpress.com/1110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/resistent.wordpress.com/1110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/resistent.wordpress.com/1110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/resistent.wordpress.com/1110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/resistent.wordpress.com/1110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/resistent.wordpress.com/1110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/resistent.wordpress.com/1110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/resistent.wordpress.com/1110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/resistent.wordpress.com/1110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/resistent.wordpress.com/1110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/resistent.wordpress.com/1110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/resistent.wordpress.com/1110/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1110&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>How to do a Zahnfleischtransplantation</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 21:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Salzstängchen]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>
		<category><![CDATA[Zahn]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnarzt]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnfleisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Habt ihr schon einmal etwas von einer Zahnfleischtransplantation gehört? Ich auch nicht. Bis vor einem Monat, da hat mein Zahnarzt mir eine solche in Aussicht gestellt. Hintergrund der hässlichen Geschichte ist, dass mein Zahnfleisch am unteren linken Schneidzahn zurückgegangen ist. Nicht so zurückgegangen, wie Zahnfleisch immer bei mir zurückgeht, weil ich meine Zähne fünfmal am [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1097&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habt ihr schon einmal etwas von einer Zahnfleischtransplantation gehört? Ich auch nicht. Bis vor einem Monat, da hat mein Zahnarzt mir eine solche in Aussicht gestellt.</p>
<p>Hintergrund der hässlichen Geschichte ist, dass mein Zahnfleisch am unteren linken Schneidzahn zurückgegangen ist. Nicht so zurückgegangen, wie Zahnfleisch immer bei mir zurückgeht, weil ich meine Zähne fünfmal am Tag schrubbe, sondern so richtig weg. Ganz weg. So weg, dass ich nun weiß, wie eine Zahnwurzel aussieht.</p>
<p>Grund für meinen Zahnfleischschwund ist eine „mechanische Verletzung“, wie sich mein Zahnarzt ausdrückte. Auf meine Nachfrage, was er damit meine, sagte er: „Sie haben sich ein Salzstängchen oder etwas anderes ins Zahnfleisch gerammt.“</p>
<div id="attachment_1098" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://resistent.files.wordpress.com/2010/02/180px-salzstangen.jpg"><img class="size-full wp-image-1098 " title="180px-Salzstangen" src="http://resistent.files.wordpress.com/2010/02/180px-salzstangen.jpg?w=180&#038;h=226" alt="" width="180" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Schauen gar so harmlos aus. Pah, von wegen! Meinem schlimmsten Feind würde ich keine Packung Salzletten mehr antun.</p></div>
<p>Das ganze Dilemma wegen eines SALZSTÄNGCHENS? Da hätte ich mir schon etwas Dramatischeres gewünscht, wenigstens eine bakterielle Entzündung oder sowas. Aber ein Salzstängchen! &#8211; Das darf man ja beinahe keinem erzählen, so peinlich ist das.</p>
<p>Nun, als ich jedenfalls auf dem Zahnarztstuhl rumlag, habe ich, wie ich es grundsätzlich bei schlechten Nachrichten tue &#8211; und das Wort „Zahnfleischtransplantation“ hört sich definitiv nach schlechten Nachrichten an – mal lieber nicht weiter gefragt. Genau genommen war ich in diesem Moment sehr überrascht, dass es zahnmedizinische Eingriffe gibt, die ich noch nicht in meiner Krankenakte stehen hatte. In meiner Jugend hatte ich schließlich jedes Zahnspangenmodell getragen, das auf dem Markt verfügbar war. Und bevor ihr weiter fragt: JA, auch das mit dem Außenbogen – aber nur nachts, wenn es dunkel war.</p>
<p>Auf alle Fälle war „Zahnfleischtransplantation“ selbst für mich neu. Doch der Zahnarzt gab meinem Zahnfleisch noch vier Wochen Zeit, sich natürlich zu regenerieren. „Dann sehen wir, was sich tut. Und zur Not müssen wir Gewebe versetzen.“ Und dann kam einer der Sätze, der definitiv in meiner Top10 Liste der größten Scheißsätze gleich nach &#8222;Was denkst du gerade&#8220; kommt: „Das kann man ja nicht anstehen lassen.“</p>
<p>Nun, da sich das Damokles-Schwert der Zahnfleischtransplantation langsam über meinem Mund senkt, habe ich getan, was man in einem solchen Fall niemals tun sollte. Ich habe GEGOOGELT. Nie, niemals sollte man bei medizinischen Beschwerden Google um Rat fragen. Auf diese Weise habe ich mir einige Tage lang einmal erfolgreich eingebildet, ich hätte Gehirntumor.</p>
<p>Aus Fehlern lerne ich bekanntlich ohnehin eher weniger. Daher kenne ich jetzt alle Transplantationsschritte so detailliert, dass ich den Eingriff im Notfall selbst durchführen könnte. Geht ganz einfach: Dreieck aus Gaumen herausschneiden und vorne dran nähen. Uh, eine Randbemerkung fällt mir noch zur Googelei von Krankheiten ein: Wer es so wie ich schon nicht lassen kann, seine Krankheiten zu googeln, der sollte wenigstens nicht auch den Fehler machen, mit diesem Begriff auf Bildersuche zu gehen!</p>
<p>Jedenfalls ist die Schonfrist von vier Wochen jetzt um, seitdem steht der Zahn an und ich kann immer noch Zahnwurzelanalyse betreiben. Und das, obwohl ich Salzstängchen abgeschworen habe.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/resistent.wordpress.com/1097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/resistent.wordpress.com/1097/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/resistent.wordpress.com/1097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/resistent.wordpress.com/1097/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/resistent.wordpress.com/1097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/resistent.wordpress.com/1097/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/resistent.wordpress.com/1097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/resistent.wordpress.com/1097/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/resistent.wordpress.com/1097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/resistent.wordpress.com/1097/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/resistent.wordpress.com/1097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/resistent.wordpress.com/1097/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/resistent.wordpress.com/1097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/resistent.wordpress.com/1097/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1097&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wat und dafür willst du Geld? Teil 5: Die McDonalds WG</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 14:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Resi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Autobahn]]></category>
		<category><![CDATA[Friteuse]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich weiß schon, was ihr jetzt denkt: In Berlin sind eh nur Bekloppte und Hawaii &#8211; naja, ist halt Hawaii. Aber von wegen! Selbst im provinzigsten aller Provinzstädtchen lauert der Wohnungswahnsinn. Zugegeben, die „Oh Gott, da zieh ich niemals ein“-Dichte ist in Würzburg nicht ganz so hoch wie andernorts. Dafür gibt es hier aber ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1092&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß schon, was ihr jetzt denkt: In Berlin sind eh nur Bekloppte und Hawaii &#8211; naja, ist halt Hawaii. Aber von wegen! Selbst im provinzigsten aller Provinzstädtchen lauert der Wohnungswahnsinn. Zugegeben, die „Oh Gott, da zieh ich niemals ein“-Dichte ist in Würzburg nicht ganz so hoch wie andernorts. Dafür gibt es hier aber ein Phänomen, das ich sonst noch nirgendswo entdeckt habe: Die „Truschel-WG“.</p>
<p>Truschel-WGs bestehen aus drei bebrillten Lehramtsstudentinnen mit asymmetrischen Haarschnitten, die sich zum gemeinsamen Topmodel gucken und Schokoeis essen verabreden. Die Mitbewohnerinnen sind allesamt latent männerfeindlich, würden dies jedoch niemals zugeben. Insgeheim wundern sie sich manchmal darüber, dass „alle vernünftigen Männer vergeben sind oder schwul.“ In der Definition der Truscheln sind „vernünftige Männer“ Typen, mit denen sie Topmodel gucken und Schokoladeneis essen können. Das einzig Positive an einer Truschel-WG:  Man muss wenigstens keine nächtliche Ruhestörung befürchten.</p>
<p><a href="http://resistent.files.wordpress.com/2010/01/129547634_4f47e4a76b.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1094" title="129547634_4f47e4a76b" src="http://resistent.files.wordpress.com/2010/01/129547634_4f47e4a76b.jpg?w=197&#038;h=300" alt="" width="197" height="300" /></a>Doch dieses Würzburger Phänomen allein hätte niemals für eine Platzierung in den Top5 der „Wat und dafür willst du Geld?“-WGs gereicht. Nein, die Wohnung in Würzburg, um die es sich heute dreht, zeichnete sich in erster Linie durch eine hervorragende Verkehrsanbindung aus. Soll heißen: Einen Meter vor meinem potentiellen Zimmerfenster rauschte der Verkehr einer achtspurigen Umgehungsstraße vorbei. Auf dem Balkon herrschte eine Geräuschkulisse wie am Nürburgring und wer sich in diesem Zimmer traute, das Fenster zu öffnen, erhöhte mit dieser Aktion seine Lungenkrebswahrscheinlichkeit um 200 Prozent.</p>
<p>Was diese WG an Verkehrsanbindung zu viel hatte, mangelte ihr an anderen Dingen. Zum Beispiel an Licht im ansonsten fensterlosen Badezimmer.  „Duscht ihr dann im Dunkeln oder bei offener Tür?“ „Wir warten bis keiner im Gang ist und lassen die Tür offen.“ Ach so. Das war ich schon aus der Kreuzberger WG eines Bekannten gewohnt, bei dem die Dusche (die sinnigerweise aus Fensterglas war) direkt in der Küche stand. Das war zwar nicht weiter tragisch, doch auch nicht schön, verkatert und noch vor dem Kaffee den nackigen Mitbewohner zu Gesicht zu bekommen.</p>
<p>Zurück zu Würzburg: Die Lage am Nürburgring und eine Gangdusche waren nicht einmal das Schlimmste an dieser WG. Das Schlimmste: Die Wohngemeinschaft besaß keinen Backofen. „Dafür haben wir eine Friteuse.“ Das hatte ich bereits olfaktorisch geahnt, als ich noch vor der Haustüre stand. Die Ahnung wurde zur Sicherheit, als ich die Küche betrat, deren Einrichtungsgegenstände samt und sonders mit einer Fettschicht überzogen waren. Das Gerät schien in der WG exzessiv genutzt zu werden. Ich bin mir nicht sicher, wie der Mitbewohner  meinte, mit einer Friteuse den fehlenden Backofen zu ersetzen, denn weder habe ich jemals Aufbackpizza, noch Kuchen frittiert. Wie ich überhaupt, wenn ich so darüber nachdenke, noch an keinem einzigen Tag der vergangenen 22 Jahren meines Lebens jemals eine Friteuse vermisst habe.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/resistent.wordpress.com/1092/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/resistent.wordpress.com/1092/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/resistent.wordpress.com/1092/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/resistent.wordpress.com/1092/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/resistent.wordpress.com/1092/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/resistent.wordpress.com/1092/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/resistent.wordpress.com/1092/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/resistent.wordpress.com/1092/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/resistent.wordpress.com/1092/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/resistent.wordpress.com/1092/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/resistent.wordpress.com/1092/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/resistent.wordpress.com/1092/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/resistent.wordpress.com/1092/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/resistent.wordpress.com/1092/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=resistent.wordpress.com&amp;blog=1868898&amp;post=1092&amp;subd=resistent&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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