„Weihnachtsmann, Doughnut und Muttertag – bislang hat uns Amerika nur Schlechtes gebracht“ – pflegte meine früherer (Gott habe sie selig) Englischlehrerin zu sagen.
Stimmt nicht! Am vergangenen Wochenende wurde ich mit einer neuen Form amerikanischer Kultur konfrontiert, die mir sehr gut gefallen hat. „Free Hugs“ stand auf einem Schild, das ein alter, bärtiger und so gar nicht amerikanisch aussehender Mann auf dem Umsonst & Draußen-Festival vor sich hertrug. Kostenlose Umarmung? Ein wildfremder Mann? Na, warum nicht.

Die Idee zur Free-Hug-Kampagne – ein „soziales Experiment“ wie sie sich selbst nennt – kam vor mittlerweile sieben Jahren auf. Ziel ist es, dem Menschen zu zeigen, dass er etwas wert ist. Und in der Tat, die Welt fühlte sich gleich ein bisschen besser an.

So gefällt mir Amerika. Free Hugs statt Bomben.