Das Schlimmste beim Abschied? Die Gewissheit ersetzbar zu sein.

Hab ich mal gelesen. Stimmt auch. Darum mag ich Abschiede auch so wenig. Umso mehr konnte ich mich in dieser Woche über zwei Dinge freuen:

Wiedersehen I

Zum einen über die Wiederauferstehung meines Lieblings-Blogs. Die Ankündigung des Schreiberlings, seine Seite für eine halbes Jahr auf Eis zu legen, hat mich betrübt. Es war immer sehr schön gewesen, zum Kaffee seine kurzen Texte zu lesen. Jeden Tag habe ich mindestens eine Zeile gefunden, die mich den ganzen Tag wahlweise schmunzeln oder nachdenken lies. Sätze wie diese:

Migräne? – Von Deinem Kopf will ich doch gerade gar nix, Prinzessin!

“Unterschreib’ mal für Deinen Bruder! Ich hab’ schon für Papa unterschrieben, das fällt sonst auf!”, rettet sie mütterlich das Ansehen der Familie bei den Osterkartenempfängern.

“Eigentlich wollten wir ihr einen Stern schenken, aber Sterne sind echt zu teuer. Also hat sie ein Stück Mond bekommen.”

Wir werden reden. Aussehen und Krallen geschärft. Bereit!

Wiedersehen II

Zwar einen blutigen Finger, aber dafür eine große Freude hatte ich am Mittwoch. Weil es eigentlich keinen schöneren Satz geben kann als: „Komm zurück, wir vermissen dich!“