Falsche Antworten in der Uni geben, betrunken in der U-Bahn einschlafen, den Namen von diversen Bekanntschaften vergessen haben - alles keine Gründe mehr, wofür ich mich schämen würde. Aber eine Situation gibt es dann doch, die in mir großes Unbehagen auslöst: Klopapier einkaufen und heim tragen.

klopapier.jpgKlingt banal. Ist es auch. Eigentlich sollte das keine große Sache sein: In den Laden gehen, zwischen hart, weich und superweich entscheiden, Packung aufs Band legen und heim damit. So einfach ist das. Eigentlich. Aber irgendwie sind die Klopapierpackungen so riesig und passen somit in keine Tasche. Das heißt, man muss sie unter den Arm klemmen und damit zehn Minuten durch Berliner Straßen rennen. „Na und?“, mag sich mancher nun denken. Ja, eigentlich ist es ja auch „na und?“. Eigentlich. Ich weiß, jeder braucht das täglich und muss es demnach auch mal einkaufen. Und trotzdem! Wenn ich damit durch die Straßen renne, kommt es mir vor, als würden mich alle Menschen anschauen und denken: „Die hat wohl Durchfall.“ Was natürlich ein Quatschgedanke ist. Aber trotzdem…

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