Was liebe ich nicht diese Jahresrückblicke. Da werden Menschen, Bilder, Emotionen bis zum letzten Freuden- oder Mitleidstränchen ausgewrungen. Aber weil ich euch dieses Spektakel im Dezember erspart habe, wird es nun Zeit für meinen Rückblick: Resi vs. Berlin!

 

berlin.jpgWas ich an Berlin vermissen werde:
Spätis* fürs Wegbier und Sonntagis** für verpeilte Einkäufe am Sonntag. (Auch wenn eingefleischte Berliner bis heute bestreiten, dass es den Begriff Sonntagi gibt.)
* Späti ist ein Laden, der im Besten Fall rund um die Uhr – auf alle Fälle aber bis sehr, sehr spät offen hat.
**Sonntagi ist ein Laden, der auch sonntags offen hat.

 

Was noch immer ungeklärt ist:
Ob das in Berlin nun Tram, Metro, Metrotram, Straßenbahn oder gar Straba heißt.

 

Was ich eindeutig verpasst habe:
Schwedischer Weihnachtsmarkt mit schwedischem Rosinenglühwein

Wo ich komischerweise in Berlin nie war:
Gendarmenmarkt

Was ich in Berlin gelernt habe:
Nein, man wird nicht automatisch ausgeraubt, vergewaltigt oder/und umgebracht, wenn man nachts um 5 Uhr alleine am Herrmannplatz warten muss.

Wen ich in Berlin am meisten gehasst habe:
Das Ordnungsamt!!!

Das uninteressanteste Faktum an meinem Berlinaufenthalt:
In der Schwimmhalle, wo ich meine Bahnen ziehe, hat TV total sein Turmspringen gemacht.

Wie viele Mitbewohner des Hauses ich kennen gelernt habe (außer Max):
0

Was man in Berlin besser nicht tun sollte:
Den Eckbudendöner-Türken fragen, seit wann es auf einem Döner Soße gibt und welche drei verschiedenen Soßenarten das sind.

Was man noch viel weniger tun sollte:
Fragen, woher das Fleisch eigentlich kommt.

Was mir selbst Berlin nicht austreiben konnte:
„K-emie“ statt „Sch-emie“